22. Mai 2016 – Voranzeige “Zug für Afrika”

Am Sonntag den 28. August 2016 findet der Aktionstag “Zug für Afrika” im Schlosspark St. Andreas in Cham statt. In diesem wunderschönen Ambiente des Schlossparkes, welcher an diesem Tag für die gesamte Bevölkerung zugänglich ist, präsentieren sich Zuger NGOs, welche in unterschiedlichen Formen in Afrika tätig sind. Dabei haben Gross und Klein die Möglichkeit mit der Lebensfreude und der Vielfalt Afrikas in Berührung zu kommen. Das Kwanza Projekt ist erstmals auch mit dabei! Karibu sana!

10. Januar 2016 – Fertigstellung vom Schlaftrakt und Kantine


Endlich war es soweit – nach drei Jahren Bauzeit wurde der Schlaftrakt und die Mensa gerade rechtzeitig auf den Beginn der neuen Sekundarschule fertiggestellt. Hongera sana! Die Sisters und wir alle, die den Bau begleitet haben, freuen uns sehr über das Endergebnis.

Mit den zwei neuen Gebäuden “auf der anderen Seite der Strasse” vergrössert sich die Klosteranlage merklich. Der Schlaftrakt kann bis zu 150 Schülerinnen und Schüler angenehm beherbergen und ist mit einfach aber hygienischen Toiletten und Duschen ausgestattet. Die Mensa soll nicht nur für Mahlzeiten sondern auch für Veranstaltungen und für den Unterricht genutzt werden.

All denen, die das Kwanza Projekt und insbesondere den Bau finanziell unterstützt haben, möchten wir auch im Namen der Schwestern herzlich danken! Asante sana!

 Schlaftrakt


Oben: Das WC bietet genug Platz und die notwendige Hygiene.

Links oben: Das Hellbraun der Wand und das Weinrot vom Dach passen bestens in die Umgebung. Bereits haben die Sisters mit der Bepflanzung vom “Schulhof” begonnen.

Links unten: Die Schlafzimmer konnten mit einfach Betten ausgestattet werden. Für viele Schülerinnen wird es jedoch das erste eigene Bett sein. Nicht fehlen darf ein Moskitonetz!

Kantine

Ein Dampfabzug benötigt diese Küche nicht, obwohl noch mit Holz gekocht wird. Leider ist die Mensa zu weit entfernt für einen Anschluss ans Biogas-Netz. Diese Kochherde sind jedoch so konzipiert, dass die Wärme effizient genützt wird und dadurch wenig Holz verbrannt werden muss.
Das Bild von leeren Tischen wird sich schon bald ändern. Dann nämlich wenn die Schule beginnt und die Schülerinnen hier dreimal täglich Essen erhalten. Der Raum ist gross und kann vielseitig benützt werden. Die Tische und Stühle wurden vor Ort angefertigt.

22. Dezember 2015 – Habari ya krismasi

Frohe Weihnachten

Weihnacht steht vor der Tür und die letzten Tage des Jahres sind angezählt. Gerne werfen wir einen Blick zurück aufs vergangene Jahr und freuen uns auf das, was uns im neuen Jahr alles erwartet.

Sister Christiana wurde im August zur neuen Oberin der Franziskanerinnen von Maua gewählt und löste Sister Catherine nach zwei Amtsperioden ab. Wir wünschen Ihnen beiden viel Freude und Gottes Segen für ihre jeweiligen neuen Aufgaben innerhalb der Gemeinschaft.

Mivumoni entfaltet sich weiter und weiter – auch mitunter dank dem Kwanza Projekt. Es wird momentan gerade fleissig an der Fertigstellung des Schlafgebäudes und der Mensa gearbeitet. Ab kommendem Januar werden die Schwestern zusätzlich eine Sekundarschule für Mädchen führen. Man erwartet bereits im ersten Jahr fünfzig Schülerinnen, die im neuen Schlafgebäude untergebracht werden. Man ist erstrebt alles noch rechtzeitig fertigzustellen. Wir freuen uns, dass der Schlafsaal und die Mensa bald belebt werden und wünschen den Schwestern, der Lehrer- und der Schülerschaft einen guten Start!

Bei der Landwirtschaft durften die Schwestern nun ernten, was wir gemeinsam vor einigen Jahren gesät haben. Die Kühe bringen guten Ertrag und die Felder und Gärten reichlich Frucht.

Wir möchten allen von Herzen danken, die das Kwanza Projekt und die Schwestern in irgendeiner Form unterstützt haben.

Vielen Dank!

Wir wünschen Ihnen frohe Weihnachten und ein gesegnetes neues Jahr!

Krismasi nzuri!

Krismasi inasimama mbele ya mlango yetu, na baado tunahesabu siku chache mpaka inaanza mwaka mpia. Tunapenda kukumbuka juu ya mwaka 2015 na tunafurahi mwaka mpia 2016 italeta habari nyingi mbalimbali.

Sr. Christiana mwezi Agosti mwaka huu amechaguliwa kua Mama Mkuu ya Shirika ya Franziscan Sisters ya Maua, na anendelea badili ya Sr. Catherin ambaye alikuwa Mama Mkuu miaka sita.Tunatakia wote wawili kila ya heri na Baraka ya Mungu kwa kazi yao wanaofanya kwa shirika yenu.

Mivumoni ni mahali pazuri sana, hasa sababu ya Kwanza Project. Siku hizi wanamaliza kujenga internat ya shule nyumba ya kulala, na mensa, mahali pakula na jiko. Kutoka mwezi Januari 2016 Masista watafungua shule ya sekundari kwa wasichana. Watafika wanafunzi 50 wataishi ndani ya internat mpia. Sasa hivi wafanyakazi wanabidii sana kumaliza majengo ya shule, kabla wanafunzi wataingia Kwanza Project. Sisi tunafurahi sana wanafunzi wote wanapata nafasi kukaa ndani ya nyumba mpia ya kulala na kula. Sisi wote tunatakia Masista wote, mwalimu wote na Wanafunzi wote heri na baraka ya Mungu kuanza shule mpia ya sekundari.

Katika kilimo Masista na wanafunzi wanaweza sasa kuvuna , tuliootesha pamoja mwaka uliyopita. Zizini, ngombe wengi wanaendelea vizuri na hasa wanatoa faidi nyingi sana, nyama na maziwa, na shambani na bustanini wanapata mavuno mengi kwa kutegemea menyewe shuleni. “Kilimo kwanza, na kazi ya maendeleo.”

Sisi tunataka kusema asanteni sana kwa mojo, kwa wote waliyosaidia kwa njia ya fedha kwa shule yetu huko Mivumoni. Na shukrani pia kwa Masista wote wanayofanya kazi katika maendeleo ya shule, shambani ,bustanini na zizini.

Asanteni sana!

Sisi tunatakia heri na baraka ya mungu kwa Krismasi na mwaka mpia 2016.

28. November 2015 – Habari

Während unserem Aufenthalt in Tanzania zusammen mit vier Gästen aus Hünenberg waren wir auch einige Tage in Mivumoni zu Besuch. Die Schule, die Landwirtschaft und die Tierhaltung laufen gut. Dem ist so, vor allem dank dem grossen Einsatz der Sisters, den Lehrpersonen, Angestellten sowie den motivierten Schülerinnen und Schülern.

Asante sana!

Ab Mitte Januar, wenn das neue Schuljahr beginnt, wird auch neu  eine Sekundarschule für Mädchen integriert sein. Der unermüdliche Einsatz von Luki, Philipp und Tim hat sich gelohnt, denn Mivumoni ist nun online und verlässlich mit dem Internet verbunden.

Vreny und Richi Balmer

10. September 2015 – Tim’s Blog

Der Abschied von den Sisters war echt schwer für mich. In dieser kurzen Zeit, von einem Monat, habe ich alle in mein Herz geschlossen. Die Schwestern haben mich in ihr Leben eingelassen und mich in ihrer „Familie“ willkommen geheissen. Dafür bin ich sehr dankbar. Asante sana! Auch Mivumoni und meine Schüler werde ich bestimmt sehr vermissen. Mivumoni – was für ein wunderschöner Ort mit liebenswürdigen Menschen!

26. August 2015 – Tim’s Blog

Meine Schüler schreiben gerade einen Test über Word. Das gibt mir die Gelegenheit, endlich meinen zweiten Blogbeitrag zu schreiben. Die Zeit vergeht viel zu schnell. Das Ende der dritten Woche ist bald da und ich begebe mich nächste Woche leider schon wieder auf die Heimreise. Doch bis es soweit ist, gebe ich noch einmal Vollgas, um den Schülern und Sisters möglichst viel beizubringen.

Mit den Schülern bin ich ein gutes Stück vorwärts gekommen. Langsam verstehen sie den Umgang mit den Laptops und werden immer kreativer. Oft brauchen sie nicht einmal mehr meine Hilfe um neue Funktionen zu finden und manchmal überraschen sie mich mit Dingen, die auch ich noch nicht gekannt habe.

Auch die Sisters machen Fortschritte. Wir treffen uns jeweils nach dem Abendessen in einer kleinen Gruppe und üben fleissig. Manchmal sind auch meine Fähigkeiten am Natel gefragt, denn die Schwestern wollen auch dort „à jour“ sein. Obwohl die Sisters den ganzen Tag durcharbeiten und ich mir nachmittags einen kurzen „nap“ gönne, bin immer ich derjenige, der am schläfrigsten ist.

Dies kommt aber teilweise davon, dass ich jeweils in der Nacht die Computer updaten muss. In der Nacht ist der Internetgebrauch unlimitiert. Darum hatte ich in den letzten Tagen schon einige lange Nächte. Zum Glück haben die Sisters Verständnis, wenn ich am nächsten Morgen nicht immer zum Frühstück erscheine.

Gestern hatten die Schüler den ganzen Tag ihre „Core Subjects“ (Schwerpunktfach) und ich hatte Zeit bei der Arbeit der verschiedenen Schwestern vorbeizuschauen. In der Küche hatte ich geholfen Cobe, eine Art Samosa, zu kochen. In der Dispensary wurde ich kurzer Hand zum Dr. Mzungu (Weisser Mann) und auf dem Feld hantierte ich eher ungeschickt mit der Hacke.

Tim

16. August 2015 – Tim’s Blog

Gespannt, was mich alles erwarten würde, machte ich mich vor einer Woche auf nach Mivumoni zu den Franciscan Sisters. Das Ziel meines Aufenthalts ist es, die Schwestern mit dem Computer „anzufreunden“, denn dieser ist auch in Afrika daran den Alltag zu erobern. Gemeinsam mit Richi, Luki und Philipp haben wir meinen Einsatz geplant und ich freue mich sehr, dass es nun endlich losgeht.

Zwei Tage nach meiner Ankunft reiste ein grosser Teil der Sisters nach Maua, um dort eine neue Oberin für ihre Kongregation zu wählen. Ich durfte kurzfristig deren Unterrichtsstunden übernehmen. Ich unternahm mit den Schülern einen Intensivkurs in Word. Um die Sprachbarriere zwischen den Schülern und mir zu verkleinern, ist mir Lehrer Michael beiseite gestanden.

Am Ende der ersten Woche angelangt, haben wir das Formatieren von Worddateien gelernt, was einen riesigen Fortschritt für die Schüler bedeutet. Viele von ihnen haben zum ersten Mal einen Computer bedient. Die Schülerinnen und Schüler sind sehr begeistert von ihrem erlernten Können und machen extra Stunden, um die vielen Möglichkeiten von Word auszuprobieren.

Jeweils nach dem Abendessen fand ich Zeit einigen der daheimgebliebenen Schwestern Computerunterricht zu geben. Auch sie sind wissbegierig und es braucht nicht einmal meine Überzeugungskraft, um ihr Interesse an der digitalen Welt zu wecken.

Tim

9. August 2015 – Auf ins digitale Zeitalter

Der Computer hat auch in vielen Gebieten Afrikas den Alltag erobert. Beispielsweise ist das Mobilfunknetz in Tansania so gut, dass man auch schon draussen in der Steppe den Massai am Handy sieht. Auch bei den Schwestern wird der Computer immer mehr benützt und für die Schule wurde sogar eine Verbindung ins Internet aufgebaut.

Doch “learning-by-doing” ist manchmal nicht ganz einfach, vor allem bei so vielen Tasten und Knöpfen, wie es ein Computer hat. Darum freuen wir uns sehr, das Tim aus Hünenberg in den kommenden vier Wochen die Sisters, Lehrer und Schüler sicher ins digitale Zeitalter führen wird. Wir sind gespannt auf seine Berichte.

Bild: Habari gani? Übers Internet lassen sich einfach Neuigkeiten austauschen, wie hier zum Beispiel über Skype.

10. Juli 2015 – Fortschritt beim Kwanza Projekt

Das tansanische Sprichwort  “Haraka haraka haina baraka!” meint sinngemäss ins Deutsche übersetzt “Eile bringt keinen Segen!”. Diesen Ratschlag befolgt man auch beim Kwanza Projekt. Man sich beim Bau vom Schlaftrack die nötige Zeit genommen (und nicht gelassen). Nach etwas mehr als zwei Jahren Bauzeit braucht es nun aber nur noch wenige Feinarbeiten bis zur Fertigstellung. Die Wände sind alle komplett gestrichen, die Fenster eingesetzt und die Strom- und Wasserleitungen verlegt. Die Räume für Duschen und WC wurden sauber mit Blatten ausgelegt, was die Reinigung vereinfacht und sich dadurch die Hygiene erheblich erhöht. Noch fehlen aber die Wassertanks auf dem Dach zur Speicherung vom Regenwasser. Die Leiter ist aber schon einmal angestellt…
Auch die Kantine hat schon beinahe ihre endgültige Gestalt angenommen. Auf die imposante Dachkonstruktion aus Holz wurde eine Metallabdeckung verlegt. Diese ist robust und das Dachwasser bleibt sehr sauber, so dass man es im Haushalt einsetzten kann. Nur zieht es hier noch durch alles Fenstern und Türen. Diese werden aber bald eingesetzt. Danach folgt noch der Farbanstrich, so dass der grau Beton den Kontrast zur grünen Umgebung verlieren wird und sich das Gebäude optimal in die Buschlandschaft einschmiegt.

17. Mai 2015 – Schwestern auf Besuch in Hünenberg

Vor zwei Jahren kamen Sister Dona und Sister Redempta für einen längeren Aufenthalt in die Schweiz. Sie leben bei und mit den Schwestern im Kloster Gerlisberg. Sie haben ihre festen Aufgaben innerhalb der Schwesterngemeinschaft, arbeiteten oft im Garten und lernten auch ein wenig Deutsch. Durch diesen Aufenthalt soll die Verbundenheit von den Kapuzinerinnen von Maua mit dem Mutterhaus gestärkt werden.

Sister Dona und Sister Redempta folgten der spontanen Einladung und kamen für einen kurzen Besuch nach Hünenberg.

Schon bald geht’s zurück nach Tansania. Wir wünschen schon jetzt: Safari njema!