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29. Juli 2019 – Sarahs und Fabiennes Blog Teil 4

Asante sana! Vielen Dank! Thank you!

Die zwei Monate bei den Schwestern in Mivumoni sind nun zu Ende. Als Abschluss unseres Aufenthaltes in Tansania erklommen wir das Dach Afrikas, den Kilimanjaro. Damit endete für uns die Zeit in Tansania mit einem weiteren unvergesslichen Erlebnis. Wir sind sehr dankbar, dass die Schwestern uns an ihrem Leben in Mivumoni teilhaben liessen. Mit sehr vielen neuen interessanten Eindrücken kehren wir nach Hause zurück. Die Offenheit, mit welcher die Schwestern uns empfangen haben, werden wir nicht wieder vergessen. Wir danken allen, welche uns dieses einzigartige Erlebnis ermöglicht haben. Wir hoffen, dass wir mit unserem Einsatz im Spital und in der Schule einen kleinen Beitrag zum guten Werk der Schwestern beitragen konnten.

Kwa heri na tutaonana! Viel Glück und auf Wiedersehen! Good luck and Goodbye!

24. Juli 2019 – Fabiennes Blog Teil 3

Bei unserer Ankunft in Mivumoni haben uns die Schwestern mit Gesang, Tanz und offenen Armen willkommen geheissen. Wir fühlten uns in ihrer Gemeinschaft sofort wohl. In diesem Blog erzähle ich euch vom Leben in der Schwesterngemeinschaft.

Der Alltag ist stark strukturiert. Gebet, Arbeit, Ruhe und Zeit in der Gemeinschaft füllen den Tag aus. Der Tag beginnt mit der Messe um 6 Uhr und dem gemeinsamen Frühstück im Anschluss. Danach geht jeder Schwester ihrer zugeteilten Tätigkeit nach. Einige arbeiten im Garten, auf den Feldern oder im Stall. Andere arbeiten im Spital oder in der Schule. Das eher kurze Mittagessen um 13 Uhr unterbricht ihre Arbeit und stärkt alle für die zweite Tageshälfte. Beim Nachtessen um 19 Uhr nimmt man sich mehr Zeit und redet über die Tagesgeschehnisse. Den Tag beendet man wie man ihn begonnen hat, im Gebet vor Gott.

Die meisten Anwärterinnen treten mit 18 Jahren ins Kloster ein. Auf dem Weg zur Schwester erhalten alle Frauen eine Grundausbildung, dazu gehört auch mindestens der Abschluss der Sekundarschule. Danach entscheidet die Gemeinschaft in Absprache mit der Schwester, welche Tätigkeit aufgrund ihres Interessens und ihrer Fähigkeiten am besten zu ihr passt. So bilden sich einige Schwestern zu Lehrerinnen, Krankenschwestern, Bäuerinnen, Näherinnen und sogar zu Augenärztinnen aus. Jedoch sollte sich die Aufgabe einer Schwester innerhalb ihres Lebens ändern, denn neue Herausforderungen halten den Geist wach.

Der Sonntag ist ein besonderer Tag! Alle – die Schwestern, die Angestellten und die Schülerinnen – nutzen den Tag, um neue Energie für die nächste Woche zu sammeln. Am Gottesdienst, in dem viel gesungen und geklatscht wird, nehmen auch die Schülerinnen teil. Man bemerkt die Freude an der Musik in jedem Lied.

20. Juli 2019 – Fabiennes Blog Teil 2

Nebst unseren Aufgaben im Spital und in der Schule haben wir viel in der Küche geholfen. Die Schwester im Küchendienst arbeitet den ganzen Tag in der Küche und schaut, dass alle Speisen rechtzeitig zubereitet werden. Sie isst jeweils erst, wenn alle Schwestern gespeist haben. Die meisten Lebensmittel stammen aus dem eigenen Garten oder Stall. Die Mahlzeiten werden mit viel Liebe und Sorgfalt zubereitet. Die Hauptnahrungsmittel sind Bohnen, Reis, Kochbananen, Mais und Kartoffeln. Einmal die Woche oder wenn Gäste da sind, gibt es Fleisch und der Mais wird ersetzt durch frittierte oder gebratene Bananen, Omletten oder die köstlichen Samosa. Dazu gibt es immer viel Gemüse, Salat und die frischsten und süssesten Früchte. Beim Essen bemerkt man den Einfluss der Schweizer Missionarinnen noch ganz besonders gut, da gelentelich auch Rösti oder Schenkeli zubereitet werden.

An feinem und gesundem Essen hat es uns nie gefehlt. Die Schwestern haben sorgsam darauf geachtet, dass wir genügend essen. Schnell haben wir einen wichtigen Satz gelernt: ne me shiba – ich bin satt.


Mlo wema! Einen guten Appetit!

10. Juli 2019 – Fabiennes Blog Teil 1

Ich bin Fabienne Müller und habe im Inselspital in Bern die Ausbildung als Fachfrau Gesundheit abgeschlossen. Durch Richi Balmer bekam ich die Möglichkeit in einem Spital in Afrika meinen Erfahrungshorizont zu erweitern.

Als ich die Krankenstation in Mivumoni sah, war ich begeistert. Das Gebäude war neu, hell und sauber. Das Personal begrüsst mich freundlichen. Zuerst wurde mir alles erklärt und die einzelnen Behandlungsräume (Ultraschallraum, Diagnosezimmer, Physiotherapieraum, Personalraum und Medikamentenausgabe) gezeigt.

In der Regenzeit im Mai sind oft die Schotterstrassen nicht befahrbar. Dadurch hatten wir beinahe keine Patienten, da diese oft mit dem Motorrad-Taxi zur Krankenstation gefahren werden. Ich hatte jedoch die Gelegenheit bei einer Geburt dabei sein zu können. Die Mutter kannte den Ablauf schon gut, da es ihr viertes Kind war. Die Familie wartete draussen auf der Bank geduldig auf das neue Familienmitglied. Die Familie hat den wichtigen Auftrag Tee und Betttücher für die Geburt mitzubringen. Die Tücher werden auf dem Schragen ausgebreitet und nach der Geburt nimmt die Familie sie wieder zurück nach Hause, um sie zu waschen. Die Geburt verlief ohne Schmerzmittel und ohne viele Worte. Das Kind wurde in Tücher gewickelt und lag ruhig auf dem Tisch, bis die Mutter versorgt war. Nach etwa zwei Stunden fuhr die Mutter mit dem Motorrad zurück nach Hause.

Ebenfalls durfte ich Blutentnahmen und Wundversorgungen machen. Hier fiel mir insbesondere der Hygienestandart auf. Als ich um Handschuhe bat, wurde mir gesagt, dass es nicht nötig sei. Am Morgen haben wir jedoch den Boden mit Handschuhen gewischt. Händedesinfektion haben sie in keinem Raum und spezielles Verbandsmaterial gibt es, aber es fehlt das wissen, wie diese richtig zu gebrauchen sind.

die Krankenstation in Mivumoni
das Team der Krankenstation und ich

An einem ruhigen Tag habe ich zusammen mit den Schwestern die gespendeten Sachen durchsucht und ihnen einige Geräte erklärt. So haben wir beispielsweise ein neues Gerät zum Messen des Blutzuckerspiegels in Betrieb genommen. Einige gespendete Geräte, wie Beatmungsbrillen oder Kathetersäcke, sind nicht «brauchbar», da ihnen wichtige Zusatzteile fehlen.

Es besteht kein Zweifel, dass die Schwestern und das geschulte Personal das Bestmögliche für die Patienten unternehmen. Leider fehlt es ihnen oft an den nötigen Materialen, Medikamenten und an der nötigen Ausbildung, diese richtig anzuwenden.

Teils war es für mich schwer zu akzeptieren, dass ich nicht bei allem helfen konnte. Beispielsweise leidet eine Patientin seit drei Jahren an Komplikationen aufgrund eines Kaiserschnittes. Sie sah in mir eine Chance, ihr Leiden zu lindern. Gerne hätte ich ihr geholfen, jedoch wurde mir klar, dass dies nicht meine Kompetenzen sind und ich ihr daher nicht helfen kann. In der Schweiz würde man den Oberarzt oder den Spezialisten fragen. Hier war ein 23-jähriger Arzt, die Person mit am meisten Erfahrung.

In diesem Spital ist Potenzial und viele Anwohner setzten ihre ganze Hoffnung darauf. Es braucht jedoch Zeit, mehr Material und Geld für eine fachmännische Behandlung. Vieles ist für uns selbstverständlich, wie zum Beispiel das Lagern von Medikamenten bei Raumtemperatur. Hier ist dies nur bedingt möglich, indem Ventilatoren vor den Regalen mit den Medikamenten gestellt werden. Mir werden all diese Eindrücke noch lange in Erinnerung bleiben und ich bin beeindruckt vom täglichen Engagement der Schwestern und dem Personal im Spital. Sie geben täglich ihr Bestes für das Wohl der Leute!

10. Juli 2019 – Sarahs Blog Teil 3

Durch unseren Aufenthalt bei den Schwestern haben wir Einblicke in den Alltag der Leute in Tansania erhalten. In diesem Blog möchte ich euch von diesen Eindrücken berichten.

Die Gegend rund um das Dörfchen Mivumoni ist von Armut geprägt. Die Wohnhütten sind aus Holz und Lehm. Verputzte Häuser sahen wir in dieser Gegend kaum. Generell ist die Infrastruktur dürftig. Als Wasserquelle dient entweder der Regen oder der nächstgelegene Brunnen. Das Geschäft, was ein grosses hygienisches Problem ist, verrichten die Leute oft im Busch. Eine Stromleitung führt entlang der Strasse. Ein Anschluss ist für die meisten Leute aber viel zu teuer. Wenn die Leute nicht zu Fuss oder auf einem klapprigen Fahrrad unterwegs sind, nehmen sie ein Motorrad-Taxi (Helmpflicht besteht noch nicht) oder den Daladala-Bus. Ein eigenes Auto besitzen die Leute hier kaum, da dies viel zu teuer ist. In der Regenzeit, wenn die Schotterstrassen nicht befahren werden können, geht man entweder zu Fuss oder man wartet bis die Strassen geflickt und wieder befahrbar sind. Pole pole!

Egal zu welcher Tageszeit und Wochentag wir an den Dörfern vorbeifuhren, wir sahen stets kleine Kinder, die vor den Häuser spielen, und vielfach Frauen, die Hausarbeiten erledigen. Es scheint als müssen die Kinder viel früher lernen selbstständig zu sein. So legen bereits kleine Kinder lange Strecken alleine zu Fuss zurück. Die älteren Geschwister passen auf die Jüngeren auf – auch in sehr jungem Alter.

Während unserer Aufenthaltszeit hat die Regierung per 1. Juni 2019 Plastiksäcke aller Art verboten. Aus unserer Sicht mag dies nicht überraschen, da Einwegplastik umweltschädlich ist. In Tansania wurde den Leuten jedoch keine Alternativen durch den Staat zur Verfügung gestellt, welche erschwinglich und aufgrund der hier oft herrschenden Feuchtigkeit praktikabel wären. Dies löste zu Beginn grosses Unverständnis bei den Schwestern aus. Doch bereits nach einem Monat beobachteten wir, dass die Leute auf der Strasse vermehrt Mehrwegtaschen verwendeten.

Die ungleiche Stellung von Mann und Frau in der Gesellschaft ist immer noch sehr präsent. Viele Paare zeugen Nachwuchs bis mindestens ein Junge geboren wurde. Die Frauen erledigen den Haushalt und erziehen die Kinder, während die Väter versuchen, die Familie zu ernähren. Eine Lehrerin der Sekundarschule in Mivumoni, die ihr Kind alleine aufziehen muss, hat mir erzählt, wie schwierig sich ihr Leben gestaltet. Sie wird sehr oft verurteilt und verachtet, da sie ihr Kind alleine grosszieht. Ihr grosser Wunsch ist, dass sich dies ändert!

„Mungu ibariki Tanzania
Dumisha uhuru na Umoja
Wake kwa Waume na Watoto
Mungu Ibariki Tanzania na watu wake.“

Passage der Nationalhymne Tansanias

22. Juni 2019 – Sarahs Blog Teil 2

In meinem zweiten Blog berichte ich euch von meinen Eindrücken und Erlebnissen an der Sekundarschule in Mivumoni, wo ich selber als Lehrerin im Einsatz war. Im Unterricht und in den Gesprächen mit den Schülerinnen und den Lehrpersonen erfuhr ich viel über den Schulalltag und das Leben der Jugendlichen in Tansania.

Als ich zum ersten Mal einen Blick in ein Schulzimmer warf, lachten mir rund 45 Schülerinnen in einer Schuluniform entgegen. Die Schulklassen in Tansania sind meist sehr gross. In öffentlichen Schulen können sie bis zu 70 SchülerInnen zählen. «Good morning teacher» wurde mir freundlich und respektvoll zugerufen. An der Sekundarschule in Mivumoni werden die meisten Schulfächer in Englisch und nicht in der Landessprache Suaheli unterrichtet. Der Tagesablauf ist ausgefüllt. Um 5:45 Uhr stehen die Schülerinnen auf und begeben sich zuerst zum gemeinsam Gebet und danach zum Frühstücken. Der Unterricht beginnt um 8 Uhr und beinhaltet unterschiedliche Fächer. Das Mittagessen nehmen die Schülerinnen gemeinsam ein und das Geschirr wird von jeder Schülerin selbst abgewaschen, denn Gemeinschaft und Einsatz fürs Gemeinwohl wird an der Schule gefördert. Am Nachmittag folgt nochmals Unterricht. Entgegen der Schweiz, wo die Schüler nach der Schule ihren Hobbies nachgehen, helfen die Schülerinnen in Mivumoni im Schulgarten, putzen die Zimmer und waschen ihre Kleider von Hand. Dies dient einerseits dem Gemeinwohl. Anderseits werden die Schülerinnen so auf ein hartes Erwerbsleben vorbereitet. Nach dem Nachtessen ist nochmals Zeit fürs Lernen reserviert. Um 22 Uhr endet ein langer aber lehrreicher Schultag im Bett in ihrem Schlafsaal, den sie mit ungefähr 30 anderen Schülerinnen teilen.

Interessant war auch der Blick in die Schulbücher. Oft ging es um die Thematik von HIV, sonstigen Krankheiten oder guten Umgangsformen und Manieren. Die Schule übernimmt in Tansania eine Erziehungs- und Aufklärungsrolle, welche in der Schweiz mehrheitlich von den Eltern übernommen wird.

Sofern es nicht gerade regnet, haben die Schülerinnen an zwei Tagen je zwei Stunden Sportunterricht, den ich auch einmal leiten durfte. Bei rund 150 Schülerinnen auf dem Sportfeld hat sich die Leitung einer Unterrichtslektion mit lediglich einem Volleyball und einem Fussball als sehr anspruchsvoll erwiesen. Improvisation war gefragt.

An drei Tagen übernahm ich den Englischunterricht. Da die Lektionen als Repetition eingeplant waren, wollte ich die Schülerinnen zum Reden motivieren. Dazu haben wir uns gegenseitig über das Leben in den jeweiligen Heimatländern ausgefragt. Sie waren sehr interessiert und stellten Fragen zum Essen, zur Schule und zu den Feiertagen sowie persönliche Fragen zu mir und meiner Familie. Überrascht hat sie besonders, dass ich mit 23 Jahren weder verheiratet bin, noch eine Familie habe.

Es war für mich äusserst spannend einen Einblick in den Schulalltag in Tansania zu erhalten und dieser mit meinen eigenen Erinnerungen vergleichen zu können.

20. Juni 2019 – Sarahs Blog Teil 1

Jambo!

Ich bin Sarah aus der Schweiz, genauer gesagt aus Hünenberg! Doch momentan befinde ich mich gerade in Tansania, genauer gesagt in Mivumoni bei den Franziskanerinnen von Maua. Während zwei Monaten sind meine Kollegin und ich hier bei den Schwestern zu Gast. Wir möchten die Schwestern in ihren vielseitigen Tätigkeiten unterstützen. Dabei hoffen wir interessante Eindrücke über das Leben in Tansania erfahren zu können. Ich bin vor allem in der Sekundarschule tätig, wo ich die Schülerinnen in Englisch unterrichte oder den Turnunterricht durchführe. Daneben helfen wir den Schwestern bei allerlei Arbeiten im und ums Haus. So sortieren wir beispielsweise Reis und Bohnen oder putzen die Kapelle! Gerne erzähle ich euch in meinem Blog über meine Erlebnisse und Erfahrungen.

Karibu!

15. Februar 2019 – Besuch im Kloster Gerlisberg

Auf dem Gerlisberg hoch über Luzern mit wunderbarer Aussicht auf den See, die Stadt und den Pilatus liegt das Frauenkloster St. Anna. Dort lebt die Gemeinschaft der Kapuzinerinnen, von wo aus die drei Schweizer Gründerinnen der Maua-Schwestern entsandt wurden. Noch heute stehen die beiden Schwesterngemeinschaften in engem Kontakt miteinander. Es gibt einen regen Austausch zwischen der Schweiz und Tansania. Momentan leben fünf Schwestern aus Tanzania im Kloster St. Anna.
Wir waren kürzlich dort zu Besuch und haben vom Fortschritt der Sekundarschule in Mivumoni und inbesondere deren Eröffnungsfeier des vergangenen Jahres berichtet. Die Schwestern waren sichtlich erfreut einige Bilder aus Tanzania zu sehen. Mit dabei waren auch Leo Zitron aus Luzern und Diakon Christian Kelter aus Hünenberg.

10. Dezember 2018 – Jahresrückblick Sekundarschule Mivumoni

Im Januar 2018 begann zum dritten Mal ein Schuljahr an der Sekundarschule in Mivumoni. Rund fünfzig neue Schülerinnen haben in der ersten Klasse begonnen,so dass nun zusammen mit der zweiten und dritten Klasse bereits gegen 150 Schülerinnen in der Sekundarschule der Schwestern in Mivumoni ausgebildet werden. Die neuen Schülerinnen wurden gut und schnell integriert, so dass die Stimmung an der Schule weiterhin familiär ist und zum Lernen und Mitgestalten anregt.

Nicht nur die Schülerzahlen machen grosse Freude, sondern auch die Leistungen der Schülerinnen. Im zweiten Schuljahr werden landesweite Examen durchgeführt. Die meisten Schülerinnen aus Mivumoni haben die Prüfungen sehr gut abgeschlossen und die Schule steht landesweit hervorragend da. Dies macht insbesondere die Schulleiterin, Sister Asinta, besonders stolz, war sie doch bei der Planung und der Realisierung mass geblich beteiligt und führt die Schule seit Beginn mit viel Geschick aber auch mit der nötigen Strenge.

Sister Asinta kann auf ein tolles Lehrerteam zählen. Es unterrichten sowohl Mitschwestern wie auch nicht-geweihte Lehrpersonen, die alle Ihre Aufgabe mit viel Herzblut verrichten. An dieser Stelle sei allen Lehrpersonen nochmals ein grosses «Asante sana» gewidmet!

Obwohl bereits in Betrieb, war die Schule noch nicht offiziell eröffnet worden. Zu Beginn dieses Jahres war es nun aber soweit und die Schule wurde mit einer farbenfrohen und festlichen Eröffnungsfeier eingeweiht. Die vielen nationalen und regionalen PolitikerInnen, die Eltern der Schülerinnen sowie die Leute aus dem Dorf und der Umgebung sorgten zusammen mit den Schwestern und der Delegation aus der Schweiz für eine bunte Festgemeinde. Anthony Banzi, Bischof von Tanga, weite die Schule in einem fröhlichen Gottesdienst ein, bei dem auch Christian Kelter, Diakon der Pfarrei Heilig Geist Hünenberg, mit zelebrieren durfte. Danach folgte der Festakt mit vielen Reden und unterhaltsamen Darbietungen der Schülerinnen und der Theatergruppe sowie einem Festessen für alle! Es war ein grosser Tag für Mivumoni und die Sekundarschule insbesondere für die Schwestern, die Lehrpersonen und Schülerinnen, die diesen Tag so festlich und herzlich gestaltet hatten. Asante sana!

Die steigende Schülerzahl verlangt zusätzliche Schulräume. Diesen Sommer wurden zwei Gebäude mit je zwei Schulzimmer fertiggestellt und kurze Zeit später auch mit dem nötigen Mobiliar ausgerüstet. Die Bauweise ist einfach, aber praktisch und passend zum Gesamtkonzept.

Im nächsten Jahr beginnt wiederum eine neue erste Klasse und zum ersten Mal wird eine vierte Klasse an Sekundarschule in Mivumoni abschliessen. Die Schwestern und die Lehrpersonen werden mit ihren didaktischen Fähigkeiten die Schülerinnen bestmöglich darauf vorbereiten, so dass die Schule im nationalen Vergleich hoffentlich wieder sehr gut abschliessen wird und die Absolventinnen in ihre berufliche Ausbildung übergehen können.

Wir danken allen für Ihr Interesse an der Arbeit der Schwestern in Tansania und für Ihre grosszügige und treue Unterstützung. Asante sana!

2. Dezember 2018 – Update Sekundarschule Mivumoni

Im November war Richard zu Besuch bei den Schwestern in Tansania. Dabei besuchte er auch die Sekundarschule in Mivumoni. Dort konnte er den weiteren Fortschritt beim Aufbau, insbesondere der zwei neuen Schulgebäuden, miterleben und für uns in einigen Bildern festhalten.